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Gedanken

Seit Monaten und Jahren hören und lesen wir in den Zeitungen über junge Leute, die andere Leute terrorisieren oder in Städten und Dörfern Einrichtungen demolieren. Und darüberhinaus sind uns Beispiele hierzu nur zu oft aus der eigenen Nachbarschaft bekannt. In meinem Wohnort Laytown alleine wurde kürzlich die Leihbücherei wegen Vandalismus geschlossen, ich und mein Haus waren und sind Ziele vieler verbaler und physischer Attacken, und ein Tief wurde erreicht mit der Tat einer 20jährigen, die vor einer Woche auf offener Straße vor dem Supermarkt in Laytown eine 19jährige erstochen hat.
Warum werden Kinder von anderen „gemobbt“, ältere Leute und Familien terrorisiert (bis zu dem Punkt, daß sie ihr Haus verlassen müssen), Tiere gequält; warum werden junge Bäume umgeknickt, Pflanzen aus dem Erdreich gerissen, Wände mit Graffittis besprüht und Fenster zerschlagen; warum werden Böller auf Häuser losgelassen; wie kann es dazu kommen, daß junge Frauen sich bedrohen und morden?
Schauen wir uns die Welt an, in der diese jungen Menschen aufwachsen.
Die Psychologie kennt ein einfaches Prinzip: Jedermann kann nur geben von dem, was er oder sie hat. In anderen Worten: Wenn diese jungen Leute Erniedrigung, Terror und Zerstörung zu geben in der Lage sind, dann ist das alles, was sie zu geben haben. Hätten sie die Erfahrung von Liebe und Frieden in sich, dann wäre es dies anstelle des anderen, was sie gäben.
Allerdings müssen diese jungen Leute verstehen, daß sie mit ihrem Verhalten genau das vor der Welt zur Schau tragen und sich zugleich damit stempeln: Daß sie – wie immer stark sie in der aktuellen Situation der Gewaltanwendung zu sein scheinen – eigentlich nur voll sind mit Haß, Unsicherheit und Hilflosigkeit. Sie leiden an einem Mangel an Liebe und Verständnis, einem Mangel an irgendeiner positiven Perspektive. Sie haben – und wissen auch um – kein Hobby; sie haben keinen Ort, wohin sie gehen könnten – speziell hier im ländlichen Teil von Irland. Kein Klub, keine wie auch immer geartete Einrichtung, um sich zu treffen, Musik zu hören oder einfach nur mal miteinander “abzuhängen”. Wie wir alle von unserer eigenen Jugend wissen, ist das elterliche Heim keine Alternative. Und in dieser Gesellschaft, wo meistend beide Elternteile zu arbeiten gezwungen sind, um die anfallenden Lebenshaltungskosten zu bezahlen, gibt es in den meisten Familien an den späten Abenden kein wirklich offenes Ohr mehr für die Belange und Probleme im Leben der am Tag alleingelassenen Kinder.
Nicht zu reden von den Einflüssen der Medien – Fernseher, Video, CD oder Computer und Internet - , welche die Botschaft von Gewalt und vermeintlichem „Recht des Stärkeren“ mehr als alles andere zu transportieren scheinen. Somit, mit so gut wie gar keinen positiven Impulsen ins tägliche Leben geworfen, müssen diese Jugendlichen zerstörend wirken, denn es fehlt ihnen an einem besseren und lebenswerten Modell. Ihre innere Verfassung kann Schönheit, Friedlichkeit und Harmonie nicht ertragen, weil sie nicht darauf „geschult“ worden sind. Diese Werte stören so sehr, daß sie letztlich zer-stört werden müssen.
Die meisten der Jugendlichen agieren sich in Gruppen aus, die ein trughaftes Gefühl von Sicherheit und “Mut” bewirken.
Es sind bedauernswerte Menschen, die ihren einzigen Weg der vermeintlichen „Erfüllung“ (wenn es denn eine wäre) darin sehen, einen anderen in irgendeiner Weise niederzumachen, zu schädigen und/oder zu demütigen.
Was muß im Leben dieser jungen Menschen geschehen sein? Sie brauchen Hilfe, und die Gesellschaft wie die Eltern sollten sich kritisch damit auseinandersetzen, was in der Vergangenheit versäumt wurde und was in Zukunft getan werden muß.

Um nicht mißverstanden zu werden. Es gibt eine Menge guter und harmonischer Familien, deren Kinder offenbar in einem gesunden und harmonischen Umfeld aufwachsen und somit auch die einfachen Regeln von Freundlichkeit und Mitgefühl lernen und verinnerlichen. Aber unsere Gesellschaft(en) hat (haben) eben auch diese wachsende Zahl von gestörten, verstörten Kindern und Jugendlichen erzeugt, die nicht wissen, wo sie sich um Hilfe hinwenden können, und die demnach versuchen, sich selbst zu helfen: auf die schlechteste denkbare Weise. Und das Schlimmste von alldem ist: Heute noch scheinen sie über ihre vermeintlichen „Opfer“ zu triumphieren; morgen werden sie und ihre Familien selber die Opfer der eigenen Entwicklung sein.
11.6.06 22:42


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Thoughts

Since months and years we hear and read about young people terrorizing other people or vandalizing facilities in towns and villages. And too often we experience these actions in our own neighborhood. In Laytown we not only have recently seen the local library closed because of vandalism, but as a new low a young life was brutally taken. 19 years old Emma was stabbed to death just one week ago by a 20-years-old woman - in broad daylight, in front of the Laytown Supermarket.
Why are children bullied, elderly people and families terrorized (up to the point that they have to leave their houses), animals tortured; why are trees destroyed, plants ripped off the ground, walls painted with graffiti’s and windows smashed; why is a murder possible amongst young people? Let’s take a look at the environment these youngsters grow up in.
Psychology knows a simple rule: Everybody can only give away what he or she possesses. With other words: If these young people give away hate, terror, bullying and destroying, that is all they have to give. If they would have love and peace inside, they would be able to give that away instead … They have to understand, that – however powerful they appear to be in the moment of action – they mark themselves as people full of hatred, insecurity and helplessness. They lack of love and understanding, of any positive perspective whatsoever. They don’t have – and even don’t know about – any hobby; they have no place where to go. And in this society, where in many families both of the parents have to work in order to pay the bills, there is mostly no open ear in the late evenings for the daily problems of the kids. Some parents don’t even bother to know where their offsprings are until late at night.
Not to speak about the influence of the media – telly, Video, CD and PC – Internet – which seem to transport more and more messages about violence rather than of peaceful solutions. With as much as nearly no positive impulse, these youngsters have to destroy, because of a lack of positive live- and role-models. They have to destroy, because their inner situation can’t stand beauty, peace and harmony. Most of them act in groups, which gives them a feeling of a false security and bravery. I feel deeply sorry for people who see no other way of a seemingly fulfillment (not that it is one) than making other people’s live miserable.
What must have happened in the live of these young people? They need help, and parents and society have to look closely at what they missed to do in the past and at what is necessary to do in future.

Please don’t misunderstand me:
There are a lot of good and harmonious families, where children grow in a healthy and loving environment and learn the rules of friendliness and empathy.
But this society allows also to grow an ever increasing number of disturbed children and young people, who don’t know where to go and whom to ask for help.
So they help themselves, and that in the worst of all ways:
Should it seem today that they triumph over their actual victims,
Tomorrow they and their families will be the victims themselves.
11.6.06 22:46





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